Produktübersicht

Jahre 1965-1974

1965

 

1965: In Braga/Portugal wird das zweite Auslandswerk errichtet.

Der Satellit 205 ist einer von vielen Geräten der Satellit-Baureihe. Damit startet Grundig die Produktion von hochwertigen Weltempfängern.

Das Cassettengerät C 100 ist das erste Kassetten-Tonbandgerät aus dem Hause Grundig. Aufgenommen wird nach dem DC-International System auf 120 x 77 x 12 mm große Kassetten.

Durch das Auto-Cassetten-Tonbandgerät AC 50 macht die Kassette auch vor dem Automobil nicht halt.

 

 

1966

 

1966: Grundig hat weltweit bereits 16,5 Millionen Geräte verkauft.

Zum Selbsteinbau bietet Grundig den HiFi-Tuner-Verstärker HF 500. Dieses Einbauchassis ist eine Kombination aus Empfangsteil und Verstärker.

 

 

1967

 

1967: Zum Start des Farbfernsehens bringt Grundig gleich eine ganze Serie von Geräten auf den Markt: T 800 Color, T 1000 Color und T 1200 Color. Dabei ist zum Beispiel das T 1000 Gerät mit 18 Röhren, 23 Transistoren und 38 Dioden ausgestattet. Zusätzlich schaltet er die Farbe bei Schwarz-Weiß-Sendugen automatisch ab.

Die CC Compact-Cassette hält Einzug und kann erstmals mit dem Cassetten-Tonbandgerät C 200 abgespielt werden.

 

 

1968

 

1968: Die Tochterunternehmen Triumph und Adler werden an den US-Konzern Litton verkauft.

Radiosendungen aufnehmen - das erledigt jetzt das Cassetten-Radio C 201 FM Automatic. Das Gerät besitzt einen eingebauten UKW-Rundfunkteil.

Für 1.245 Mark bietet Grundig seinen Kunden Europas ersten HiFi-Verstärker mit eingebautem Equalizer. Der HiFi-Stereo-Verstärker SV 140 gehört zur obersten Leistungsklasse.

 

 

1969

 

1969: In Rovereto/Italien wird ein neues Fernsehgerätewerk in Betrieb genommen.

Mit dem Kugelstrahler 700 kommt ein neues Lautsprechersystem zum Einsatz. Mittlere und hohe Frequenzen werden nach allen Richtungen abgestrahlt, eine verbesserte Wiedergabe ist das Resultat.

 

 

1970

 

1970: Grundig weiht in Nürnberg-Langwasser ein Farbfernsehgerätewerk und eine Kunststoff-Produktionsanlage ein.

Für Stereoaufnahme und -wiedergabe sorgt Grundigs erstes HiFi-Cassettendeck, das Tonbandgerät CN 222 Stereo.

Zwölf dynamische Lautsprecher-Systeme in einem Lautsprecher zusammengefasst, das ist der Audiorama 7000 Hi-Fi. Dabei schützt ein Korb im Inneren die Hochton-Lautsprecher vor dem Schaldruck der Tiefton-Lautsprecher.

 

 

1971

 

1971: Bereits 1969 kommen Heim-Videorecorder auf den Markt. Zwei Jahre später folgt der Video-Cassettenrecorder VR 2000 color, der sowohl Schwarz-Weiß- wie auch Farb-Sendungen verarbeiten kann. Das Gerät arbeitet nach VCR-Norm mit einem ½-Zoll Band.

Der Radio-Wecker Sono-Clock zeigt die Zeit erstmals nicht mehr analog sondern digital an, dabei wird die Uhr mechanisch betrieben.

 

 

1972

 

1972: Die Grundig-Werke GmbH wird am 1.4.1972 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Die Kompaktanlage Studio 2000 Hi-Fi 4D-Stereo macht Quadrophonie möglich und erscheint in der speziellen Slim-Line-Optik.

Ein motorgesteuerter, automatischer Sendersuchlauf kennzeichnet das Autoradio Weltklang WK 2000 Statomat zum Preis von 468 Mark.

 

 

1973

 

1973: Auch in Farbe tragbar - der Super Color 1510 ist der erste portable Farbfernseher von Grundig. Er besitzt eine Inline-Schlitzmasken-Bildröhre und ein volltransistorisiertes Chassis in Modulbauweise.

Das Studio 2040 HiFi-Quadro kann unterschiedlich eingesetzt werden. Entweder als Vierkanal-Steuergerät zur Wiedergabe aller Stereo-Programme in Quadrophonie oder als Stereo-Gerät zur Wiedergabe in zwei getrennten Räumen.

 

 

1974

 

1974: Der tragbare Radiorecorder C 6000 Automatic ist ein Bestseller. Mehr als 710.000 Geräte werden verkauft. Die Gründe sind neben einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem seine technische Ausstattung mit automatischer UKW-Scharfstellung, Compact-Cassettenrecorder, Aufnahme-Automatic etc.